Erste Hilfe geht uns alle an!

Heute stand bei uns in der Abteilung wieder Fortbildung auf dem Plan – mit Fokus auf Erste Hilfe und Wiederbelebung.

Um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können, stand die letzte Übung unserer Abteilung ganz im Zeichen der erweiterten Ersten Hilfe. Neben der technischen Hilfeleistung ist die medizinische Erstversorgung verunfallter Personen eine Kernaufgabe der Feuerwehr, bis der Rettungsdienst eintrifft. Als ein wichtiger Punkt in der Ausbildung stand das XABCDE-Schema. Diese internationale Standard-Vorgehensweise hilft uns, Patienten unter hohem Stress strukturiert zu beurteilen. Das Prinzip lautet: „Treat first what kills first“ – das Lebensgefährlichste wird zuerst behandelt.

  • X (eXtremity Hemorrhage): Stoppen massiver Blutungen (z.B. mit dem Tourniquet).

  • A (Airway): Atemwege sichern und Halswirbelsäule stabilisieren.

  • B (Breathing): Atemkontrolle und Unterstützung der Belüftung.

  • C (Circulation): Kreislauf checken und Blutungen stoppen.

  • D (Disability): Neurologische Einschätzung (Bewusstsein/Pupillen).

  • E (Exposure): Vollständige Untersuchung und Schutz vor Umwelteinflüssen (Wärmeerhalt).

 

Lebensretter im Team: Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Ein plötzlicher Kreislaufstillstand erfordert sofortiges Handeln. Wir trainierten intensiv die Herzdruckmassage im richtigen Rhythmus (100–120 bpm) und die korrekte Beatmung. Besonderes Augenmerk lag auf der schnellen Inbetriebnahme des AED (Automatisierter Externer Defibrillator), welcher uns auf den Fahrzeugen zur Verfügung steht.

Denn im Einsatz zählt jede Sekunde. Regelmäßiges Training sorgt dafür, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Danke an alle Kameradinnen und Kameraden fürs Mitmachen!